VERNETZUNG, VERANSTALTUNGEN UND BILDUNGSARBEIT

Rechtsextremismus und Rassismus begegnen allen Menschen im täglichen Leben, an unterschiedlichen Orten und in verschiedener Weise: Versteckt oder offen, auf der Straße, in Bildungseinrichtungen, auf der Arbeit, in der Politik oder beim Sport und in der Freizeit. Um das Bewusstsein für Diskriminierungen zu schärfen und sich erfolgreich dafür einzusetzen, dass sich das eigene und auch das Denken und Handeln anderer verändert, braucht es die Zusammenarbeit aller Menschen im Kreis mit ihren unterschiedlichen Blickwinkeln und Erfahrungen.

Viele Menschen im Kreis Herford engagieren sich für ein solidarisches Miteinander. Das ›Lokale Handlungskonzept gegen Rechtsextremismus und Rassismus im Kreis Herford‹ hat zum Ziel, bereits bestehende Aktivitäten gegen Rechts zu vernetzen, sie in ihren Ideen und Projekten zu unterstützen und weitere Möglichkeiten anzuregen, eine gemeinsame Basis gegen Rassismus und Rechtsextremismus als Rückhalt aller im Kreis Herford zu stärken. Als Fach- und Koordinierungsstelle des Landesprogramms ›NRWeltoffen‹ im Kreis Herford wollen wir bestehende Strategien, Aktionen und Projekte sowohl in der Zivilgesellschaft, als auch in den Institutionen zusammenbringen. Die Bandbreite der unterschiedlichen Akteur*innen wird auf unserer Webseite zunehmend sichtbar.

Wir begrüßen Menschen mit ihren Ideen, Projekten und Initiativen gegen Rechts und orientieren unsere Mithilfe an dem, was sie für ihre Arbeit brauchen. Wir möchten auch neue Interessierte ermutigen, sich gegen Rechts stark zu machen. Von Rassismus betroffenen Menschen soll möglichst schnell und unkompliziert Unterstützung vermittelt werden.

Wir unterstützen Menschen im Kreis Herford bei der Umsetzung von Bildungsveranstaltungen gegen Rechts finanziell und inhaltlich. Durch die Zusammenarbeit mit der ›Mobilen Beratung‹ unter gleicher Trägerschaft sind wir bestens an die lokalen etablierten Ansprechpartner*innen für inhaltliche Fragen von Vorträgen, Diskussionen, Fortbildungen und Veröffentlichungen angebunden.

Und am Ende steht ein Handlungskonzept, auf das sich alle engagierten Menschen im Kreis Herford beziehen können – ein Wegweiser zur Mobilisierung der demokratischen Zivilgesellschaft im Kreis Herford.

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MELDUNGEN

Rückblick Ausstellung "Minderheiten am Rande des Existenzminimus" im Kreishaus Herford

Vom 25.10. bis zum 16.11. war im Kreishaus in Herford eine Ausstellung organisiert von der Ezidischen Gemeinde OWL e.V. zusammen mit der Gesellschaft AkademikerInnen e.V. zu sehen. Hier der Pressetext dazu:

 

 

 

Filmvorführung und Diskussion im Rahmen der Interkulturellen Woche

Presseschau Aktionswochen gegen Rassismus 2018

Die ersten Aktionswochen gegen Rassismus im Kreis Herford sind erfolgreich zuende gegangen.

Hier finden sich einge Pressetexte, die im Zuge der Aktionswoche erschienen sind:

 Vielfältig gegen Rassismus
Aktionswochen: 24 Veranstaltungen sind für die Zeit vom 11. bis zum 22. Juni geplant. Darunter sind Workshops, Filme, Vorträge und Ausstellungen

Neue Westfälische, 19./20. Mai 2018. Texte und Fotos aus der Neuen Westfälischen sind urheberrechtlich geschützt. Weiterverwendung nur mit schriftlicher Genehmigung der Redaktion."

 Jenseits von Lampedusa
Veranstaltungsreihe im HudL: Mit Flucht, Vertreibung und den persönlichen
Folgen beschäftigen sich eine Ausstellung, eine Lesung und ein Film

Neue Westfälische, 31./01. Juni 2018. Texte und Fotos aus der Neuen Westfälischen sind urheberrechtlich geschützt. Weiterverwendung nur mit schriftlicher Genehmigung der Redaktion."

 

Fachtagung gegen Rassismus und Extremismus
Der Fachtag im Rahmen des Handlungskonzeptes fand am 11.6. im Kreishaus Herford statt.

Neue Westfälische, 04. Juni 2018. Texte und Fotos aus der Neuen Westfälischen sind urheberrechtlich geschützt. Weiterverwendung nur mit schriftlicher Genehmigung der Redaktion."

   

Ein Herz ein Nest aus Stacheldraht
Theaterstück: Wie sich das Gefühlsleben eines Zwangsarbeiters und junger Flüchtlinge ähnelt

Neue Westfälische, 13. Juni 2018. Texte und Fotos aus der Neuen Westfälischen sind urheberrechtlich geschützt. Weiterverwendung nur mit schriftlicher Genehmigung der Redaktion."

   

Flüchtlinge als Chance begreifen
Ausstellung "Jenseits von Lampedusa" im Haus unter den Linden eröffnet

Westfalen-Blatt, 15. Juni 2018. Texte und Fotos aus dem Westfalen-Blatt sind urheberrechtlich geschützt. Weiterverwendung nur mit schriftlicher Genehmigung der Redaktion."

 

Das Ezidentum im Elend

Neue Westfälische, 18. Juni 2018. Texte und Fotos aus der Neuen Westfälischen sind urheberrechtlich geschützt. Weiterverwendung nur mit schriftlicher Genehmigung der Redaktion."

 

Film von Ai Wei Wei unter den Linden

Neue Westfälische, 18. Juni 2018. Texte und Fotos aus der Neuen Westfälischen sind urheberrechtlich geschützt. Weiterverwendung nur mit schriftlicher Genehmigung der Redaktion."

   

"Wachsam bleiben"
Vlothoer Bündnis erinnert an das Verbot des Collegium Humanum vor zehn Jahren

Vlothoer Zeitung, 18. Juni 2018. Texte und Fotos aus dem Westfalen-Blatt sind urheberrechtlich geschützt. Weiterverwendung nur mit schriftlicher Genehmigung der Redaktion."

   

Mit den Augen eines Zwangsarbeiters
Ein Schicksal für viele: Das Bielefelder Theaterlabor hat auf der Kleinkunstbühne der OPG das Stück „Im Herzen
ein Nest aus Stacheldraht“ gezeigt. Es ist die Autobiografie des Zwangsarbeiters Ferdinand Matuszek

Neue Westfälische, 20. Juni 2018. Texte und Fotos aus der Neuen Westfälischen sind urheberrechtlich geschützt. Weiterverwendung nur mit schriftlicher Genehmigung der Redaktion."

   

"Deutschsein" und die Definitionen der Willkür
Aktionswochen gegen Rassismus: Vom Klassenzimmer auf die Bühne – ein Kleinkunstabend unter dem Motto
„Kunst, Kultur, Courage“ in der Gesamtschule Friedenstal

Neue Westfälische, 21. Juni 2018. Texte und Fotos aus der Neuen Westfälischen sind urheberrechtlich geschützt. Weiterverwendung nur mit schriftlicher Genehmigung der Redaktion."

 

 

Rassismus im Alltag
Inklusiver Workshop: Teilnehmer sprechen über ihre Erfahrungen und mögliche Reaktionen
auf ausgrenzende Bemerkungenl

Neue Westfälische, 23/24. Juni 2018. Texte und Fotos aus der Neuen Westfälischen sind urheberrechtlich geschützt. Weiterverwendung nur mit schriftlicher Genehmigung der Redaktion."

Weitere Artikel aus dem Westfalen-Blatt:

http://www.westfalen-blatt.de/OWL/Kreis-Herford/Vlotho/3347984-Vlothoer-Buendnis-erinnert-an-das-Verbot-des-Collegium-Humanum-vor-10-Jahren-Wachsam-bleiben

http://www.westfalen-blatt.de/OWL/Kreis-Herford/Vlotho/3334581-Buendnis-gegen-das-Collegium-Humanum-plant-Veranstaltungen-in-Vlotho-10-Jahre-nach-dem-Verbot

4. Vernetzungstreffen

Einladung zum 4. Vernetzungstreffen zur Entwicklung eines Handlungskonzeptes gegen Rechtsextremismus und Rassismus im Kreis Herford

Liebe Engagierte und Aktive im Kreis Herford gegen Rassismus und Rechtsextremismus,

zum 4. Vernetzungstreffen zur Entwicklung eines Handlungskonzeptes gegen Rechts am 12.07.18 laden wir Euch und Sie herzlich ein.

Bei unserem Treffen soll es um die Bedeutung, Perspektiven und Forderungen von Migrant*innenselbstorganisationen in der Arbeit gegen Rechtsextremismus und Rassismus gehen.
Im Kreis Herford gibt es bereits migrantische Selbstorganisation in verschiedenen Vereinen und wir möchten im Rahmen des Netzwerktreffens darüber sprechen, wie eine gemeinsame Arbeit und ein
Wissensaustausch zu Rassismus und der Arbeit dagegen gestaltet werden kann.
So wollen wir konkrete Forderungen und Anliegen für das Handlungskonzept erarbeiten. Dieses wird von uns bis Ende des Jahres fertiggestellt und dem Kreis Herford übergeben.
Ursprünglich wollten wir dazu im Rahmen unserer Fachtagung am 11.6. diskutieren, wegen zu geringer Anmeldungen hat der Workshop leider nicht stattgefunden.
Die Zusammenarbeit mit migrantischen Selbstorganisationen in der Arbeit gegen Rechts wurde schon auf den vergangenen Netzwerktreffen und jetzt auch kürzlich auf den Aktionswochen angesprochen.

Daher freuen uns über Ihre/Eure Teilnahme kurz vor den Sommerferien!

Alle Menschen, die bei den ersten Treffen nicht dabei waren und Interesse haben zu kommen, sind herzlich eingeladen.
Wir lassen bei Bedarf gern die Protokolle der letzten Treffen zukommen.

Über eine kurze Rückmeldung zur Teilnahme mit Bitte um Angabe zum Namen und Anbindung an Gruppe/Initiative/ Institution bis zum 09.07.2018

Veranstalter: Projekt NRWeltoffen - Lokales Handlungskonzept gegen Rechtsextremismus und Rassismus im Kreis Herford
Ort: Verdi Haus (Kreishausstr.6) in Herford im 3. Stock
Uhrzeit:
19.00 bis 21.00 Uhr
Kontakt: post@gegenrechts.info

Theateraufführung: Im Herzen ein Nest aus Stacheldraht

Schon in seiner polnischen Heimat in Ostgalizien wird der 15jährige Ferdi von den deutschen Besatzern zu Arbeiten beim Bau einer kriegswichtigen Bahnstrecke gezwungen. Mit knapp 16 Jahren wird er nach Deutschland deportiert: Zwangsarbeit auf einem Bauernhof im Amt Rehme (Ostwestfalen). Von Erinnerungen gequält, innerlich zerrissen und heimatlos ist er lange Zeit nicht fähig, über seine Erlebnisse zu sprechen.

Auf der Grundlage des Buches »Ich hatte nichts gegen Deutsche, nur gegen Faschisten. Die Lebensgeschichte des Ferdinand Matuszek« von Friedhelm Schäffer und Oliver Nickel inszenieren Michael Grunert (Spiel) und Regina Berges (Text und Regie) im Auftrag des Fördervereins der Dokumentationsstätte Stalag 326 Senne ein Theaterstück, das ein Leben hinter und zwischen sichtbaren und unsichtbaren Zäunen erzählt.

Hintergrund: In den Erzählungen über die Gräuel des Naziregimes wurden die Erfahrungen der Menschen, die als Zwangsarbeiter*innen verschleppt wurden, lange vernachlässigt. Es ist also an der Zeit, sich auch mit ihrem Schicksal zu befassen. Dem Zeitzeugen Ferdinand Matuszek war es wichtig, seine Geschichte zu erzählen, um gerade auch junge Menschen für das Leid, das Menschen einander antun können, zu sensibilisieren. Leider hat er das Erscheinen seines Buches nicht mehr erleben können.

Ferdinand Matuszek sagte von sich, er habe Glück gehabt im Leben. Eine Aussage, die sicher auch ein Mensch treffen könnte, der seine Flucht aus einem Kriegsgebiet lebend überstanden hat und jetzt in Europa ein neues Leben sucht.

Darsteller:  Michael Grunert
Text & Regie:  Regina Berges
Bühne/Ausstattung/Licht: Ralf Bensel, Marc Augustin
Ort: Olof-Palme-Gesamtschule Hiddenhausen (Pestalozzistraße 5 32120 Hiddenhausen)

Achtung! Der im Programmheft angegebene Ort in Kirchlengern ist nicht mehr aktuell.

Anfahrt

Zeit: 19 Uhr
Veranstalter*innen: Förderverein Gedenkstätte Stalag 326 Senne in Kooperation mit dem Theaterlabor Bielefeld
unterstützt durch das Kulturamt Bielefeld, gegenrechts.info, Landeszentrale für politische Bildung NRW , Arbeit und Leben im Kreis Herford DGB/VHS e.V. , Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW, Volksbank Bielefeld-Gütersloh eg , Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, Kreisverband Herford, NRWeltoffen, Demokratie leben

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Aktionswochen gegen Rassismus im Kreis Herford statt.

Workshop für Ehrenamtliche am 23.6. fällt leider aus.

Liebe Interessierte,

der Workshop zu Alltagsrassismus im Café Miteinander in Hiddenhausen muss leider am Samstag, dem 23.6. ausfallen.

Wir freuen uns aber über alle Menschen, die sich für die Fortbildung eingesetzt haben, die Infrastrukturen hierfür sind gegeben. Der termin kann also bei weiterem Interesse und mehr Zulauf nachgeholt werden.

 

1.Aktionswochen gegen Rassismus: Programm steht!

Das Programmheft für die 1.Aktionstage gegen Rassismus im Kreis Herford ist online ab sofort hier zu finden.

Die Termine sind ebenso im Kalender dieser Seite einsehbar, mögliche Änderungen von einzelnen Veranstaltungen werden wir hier ankündigen.

Am 15.5. treffen wir uns um 18.30 im Verdihaus in Herford, um die letzten Planungen zu besprechen und die Programmhefte in Papierform zu verteilen.

Die Presse wurde dazu informiert. Die Pressemitteilung dazu findet sich hier.

Wir danken allen, die sich in den letzten Wochen für die Realisierung dieses Programmes im Juni eingesetzt haben und freuen uns schon sehr auf die abwechlsungreiche Zeit mit verschiedensten Veranstaltungen!

Zur Info:

Es gibt einige Workshops im Programm, zu denen wir eine verbindliche Anmeldung benötigen. Die Kontaktpersonen sind jeweils beim Programmpunkt mit angegeben.

Fachtag 11.06.2018 in Herford

Hier geht es zum ausführlichen Programm der Fachtagung am 11.6.2018, ausgerichtet im Kreishaus Herford.

Rückblick 3. Vernetzungstreffen am 22.03.2018

Thematischer Schwerpunkt des Vernetzungstreffens am 22.März war die Bedeutung von Beratungsstellen für Opfern rechter und rassistischer Gewalt. Dafür waren Mitarbeiter*innen der Beratungsstelle BackUp (Link einfügen) aus Dortmund eingeladen. BackUp wurde im November 2011 gegründet und ist als Beratungsstelle für Betroffene rechtsextremer und rassistischer Gewalt für die Regierungsbezirke Arnsberg, Detmold und Münster (und somit auch für den Kreis Herford) zuständig. Neben der konkreten Vorstellung der Arbeit der Beratungsstelle, den strukturellen Rahmenbedingungen, Handlungsgrundlagen und Zielen wurden auch die Folgen rechter und rassistischer Gewalt für die Betroffenen Menschen in dem Vortrag thematisiert. Diese Folgen betreffen sowohl eine gesellschaftliche und soziale Ebene als auch eine physische und psychische Ebene, welche sich unter anderem durch Posttraumatische Belastungsstörungen ausdrücken können.

In einem letzten Schritt wurde gemeinsam mit den Teilnehmer*innen des Treffens diskutiert, wie die wichtige Arbeit der Beratungsstelle auch im Kreis Herford besser verankert und bekannter gemacht werden kann.

Als zentrale Punkte wurden benannt:

  • die Zusammenarbeit zwischen Kooperationspartner*innen und Multiplikator*innen zu intensivieren
  • den Informations- und Erfahrungsaustausch zu stärken
  • die Bevölkerung für das Thema „rechtsextreme und rassistische Gewalt“ zu sensibilisieren
  • Angebote in Form von Workshops und Informationsveranstaltungen zu organisieren
  • Die Perspektiven der Betroffenen zu stärken

Auch berichteten die Teilnehmenden von konkreten Vorfällen rechter Gewalt im Kreis Herford und den Umgang mit den diesen Fällen.  

Abschließend wurde ein aktueller Stand zu den Aktionswochen gegen Rassismus im Kreis Herford im Juni 2018 gegeben, sowie Ideen für das nächste Vernetzungstreffen am 12. Juli gesammelt. Eine Einladung folgt.

3. Vernetzungstreffen zum Handlungskonzept am 22.03.2018

Im Rahmen des 3.Vernetzungstreffens zum Handlungskonzept wird es einen Input zur Bedeutung von Beratungsstellen für Opfer rechter und rassistischer Gewalt geben.

Eingeladen dazu sind Referent*innen von BackUp aus Dortmund.

Die Opferberatungsstelle stellt sich und ihre Arbeit vor. Anschließend daran wollen wir gemeinsam diskutieren, was im Kreis Herford für eine gelingende Betroffenen-Beratung bei rechter Gewalt benötigt wird. Die Referent*innen werden dazu Einblicke aus ihrer Arbeit aus Dortmund mit Zahlen zu Fällen rechter Gewalt im Kreis Herford erläutern.

Wir überlegen zusammen, welche Schritte es zur Sensibilisierung für Betroffenenperspektiven im Kreis Herford braucht.

Dazu sind wie auch bei den ersten beiden Treffen zum Handlungskonzept gegen Rechts im Kreis Herford aktive und interessierte Menschen aus Institutionen und Zivilgesellschaft herzlich eingeladen.

Veranstalter: Projekt NRWeltoffen - Lokales Handlungskonzept gegen Rechtsextremismus und Rassismus im Kreis Herford
Ort: Herford, Verdi Haus, Kreishausstr. 6a, 3.OG
Uhrzeit: 19.00 Uhr

Homepage gegenrechts.info geht ab dem 26.02. den Start!

Liebe Engagierte und Kolleg*innen im Kreis Herford,

im Rahmen des Projektes „gegenrechts.info“  vom Förderprojekt NRWeltoffen (Lokales Handlungskonzept gegen Rechtsextremismus und Rassismus im Kreis Herford) steht ab sofort eine Homepage zur Verfügung, auf der verschiedene Informationen, Anlaufstellen, Materialien und Termine der Arbeit gegen Rechts und Rassismus im Kreis gesammelt werden.

Die Seite soll der Vernetzung der unterschiedlichen Projekte und Institutionen dienen und insbesondere durch einen integrierten Terminkalender eine breite Bewerbung der vielen Veranstaltungen im Themenfeld ermöglichen.

Die Homepage ist unter der Adresse www.gegenrechts.info erreichbar und ab dem 26.02.2018 online.

Übersetzungen auf Englisch sind von der Startseite aus zu finden, es folgt auch eine Überstzung in leichte Sprache.

Wenn Sie/Ihr auf der Seite mit Ihrer/Eurer Institution/Gruppe/Örtlichkeit etc. auf der interaktiven Landkarte (orange Spalte auf Startseite) dabei sein wollen, schreiben Sie/schreibt uns an.

Dazu wäre es schön, wenn Sie/Ihr uns dazu eine Kurzbeschreibung (ca. 3 Sätze) und Kontaktdaten wie Homepage, Mail oder Telefonkontakt zukommen lasst.

Gibt es in Eurer Initiative oder Ihrer Institution schon Veranstaltungstermine zu Rassismus und Rechtsextremismus (und alles was sich daran anschließen lässt) für die kommende Zeit? Diese werden von uns eingepflegt.

Für Rückfragen zu der Homepage und des Projektes sind wir erreichbar unter

fon 05221.2757255 | post@gegenrechts.info

1. Aktionswochen zu Rassismus im Kreis Herford

Rechtsextremismus und Rassismus begegnen allen Menschen im täglichen Leben, an
unterschiedlichen Orten und in verschiedener Weise: Versteckt oder offen, auf der
Straße, in Bildungseinrichtungen, auf der Arbeit, in der Politik oder beim Sport und in
der Freizeit.
Um das Bewusstsein für Diskriminierungen zu schärfen und sich erfolgreich dafür einzusetzen, dass sich das eigene und auch das Denken und Handeln anderer verändert, braucht es die Zusammenarbeit aller Menschen im Kreis mit ihren unterschiedlichen Blickwinkeln und Erfahrungen.
Mit den Aktionswochen gegen Rassismus möchten wir eine große Bandbreite von
Veranstaltungen, Workshops, Vorträgen oder Konzerten an vielen verschiedenen Orten
im Kreis Herford bündeln und öffentlich machen. Die Aktionswochen bieten die
Möglichkeit, die vielen Facetten von Rassismus deutlich zu machen und in
unterschiedlichen Formaten Strategien der Auseinandersetzung damit zu zeigen und das Thema in den öffentlichen Diskurs zu bringen.
Um die Aktionswochen mit Leben zu füllen, benötigen wir Ihre_Eure Unterstützung!

 

Infos und Materialien zur Anmeldung finden sich hier.

2. Vernetzungstreffen zum Handlungskonzept fand am 25.01.2018 statt
2. Vernetzungstreffen

Am 25.01. fand im Haus unter den Linden in Herford das 2. Vernetzungstreffen zur Erstellung des Handlungskonzeptes im Kreis Herford gegen Rechts statt.

Es waren 27 Teilnehmer*innen da.

Zu Beginn des Treffens haben wir thematisiert, dass sich aufgrund einer Klage gegen den Träger im Rahmen des Einstellungsverfahren zum Projekt NRWeltofffen neue Herausforderungen ergeben haben.

Als Projekt zur Entwicklung eines Handlungskonzeptes im Themenbereich Rassismus nehmen wir diese Klage ernst und lassen die internen Auseinandersetzungen in die inhaltliche Ausrichtung des Projektes einfließen.

Während des Vernetzungs-Treffens wurde in Gruppen, bestehend aus Teilnehmenden aus Zivilgesellschaft und Institutionen, über die folgenden Fragen diskutiert und Ergebnisse festgehalten.

  1. Was bedeutet für Nachhaltigkeit gegen Rechts im Kreis Herford?
  2. Vernetzung und Stärkung gegen Rechts im Kreis Herford: Wie kann eine gelingende Vernetzung und Austausch untereinander gestaltet werden? Was braucht Ihr für Eure Arbeit?
  3. Inhaltliche Ausrichtung: Welche konkreten Themen sind wichtig für das Handlungskonzept?

Die Auswertung der Fragen fließt in die Konzeptionierung des Handlungskonzeptes mit ein.

Insgesamt sind noch 4 weitere Treffen geplant.

Am 22.3. folgt das 3. Vernetzungstreffen, welches als Input Backup, Beratung für Opfer rechtsextremer und rassistischer Gewalt, einlädt, um die Perspektive von Menschen, die von rassistischer Gewalt betroffen sind, mit in das Handlungskonzept einfließen zu lassen.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

1. Vernetzungstreffen für Engagierte gegen Rechts im Kreis Herford im Rahmen des Programms NRWeltoffen
Info-Tisch beim 1. Vernetzungstreffen

Am 21.10.2017 fand in Kooperation mit der Volkshochschule Herford das erste Vernetzungstreffen für Engagierte gegen Rechtsextremismus und Rassismus im Kreis Herford statt.
In diesem ersten Treffen im Rahmen des kommunalen Handlungskonzeptes gegen Rechtsextremismus und Rassismus wurden die Grundzüge des Projektes „gegenrechts.info“ im Kreis Herford vorgestellt und verschiedene Aktive aus dem Kreis Herford haben sich kennen gelernt. Dazu gab es einen inhaltlichen Input von Katharina Schitow aus der Universität Bielefeld mit anschließendem Austausch zu „Rassismuskritischen Perspektiven in der Auseinandersetzung mit Rechtsextremismus“.
Ziel des Treffens war das Kennenlernen der Teilnehmenden untereinander - dabei stellte sich heraus, dass viele der dort aktiven Menschen nichts von den jeweiligen Aktivitäten der anderen Teilnehmer*innen bekannt war und so erfolgte eine erste Bestandsaufnahme zu den Fragen:

Wo begegnet den Engagierten Rassismus und Rechtextremismus im Kreis Herford?
Welche erste Ideen, Wünsche und Fragen gibt es zu der Gestaltung des Handlungskonzeptes?

Es wurden verschiedene Bereiche wie extrem rechte und rechtspopulistische Parteien, Propaganda im Stadtbild, Gewalttaten aber auch Alltags- und institutioneller Rassismus genannt. Ein Bereich war ebenso das Aufkommen türkisch-nationalistischer Gruppen.
Zudem wurden Wünsche, Anregungen und Ideen für das Handlungskonzept aufgenommen. Hier wurde der Wunsch zur Vernetzung und Stärkung der Bündnisse gegen Rechts im Kreis Herford geäußert, sowie den Wunsch nach konkreter Unterstützung im Handeln gegen Rechtsextremismus und Rassismus als auch den Aufbau einer Materialsammlung zu den Themengebieten bei dem Hinweis zur inhaltlichen Ausrichtung, bestimmte Extremismustheorien abzulehnen (anschließend an den theoretischen Input zu Beginn der Veranstaltung).
Als wichtiger Punkt wurde benannt, Migrant*innenselbstorganisationen und Betroffene von Rassismus sollen in das Handlungskonzept eingebunden werden. Eine gesonderte Auswertung mit Themenbereichen, an denen konkret weiter gearbeitet werden soll, folgt beim 2. Vernetzungstreffen am 25.1.2018 von 19-21h. Für das kommende Treffen werden noch einmal alle möglichen zivilgesellschaften Akteur*innen sowie Institutionen des Kreises Herford eingeladen. Einladung mit Ort folgt.

Veranstaltungen und Bildungsarbeit gegen Rechts

Rechtsextremismus und Rassismus begegnen allen Menschen im täglichen Leben, an unterschiedlichen Orten und in verschiedener Weise: Versteckt oder offen, auf der Straße, in Bildungseinrichtungen, auf der Arbeit, in der Politik oder beim Sport und in der Freizeit. Um das Bewusstsein für Diskriminierungen zu schärfen und sich erfolgreich dafür einzusetzen, dass sich das eigene und auch das Denken und Handeln anderer verändert, braucht es die Zusammenarbeit aller Menschen im Kreis mit ihren unterschiedlichen Blickwinkeln und Erfahrungen.

Viele Menschen im Kreis Herford engagieren sich für ein solidarisches Miteinander. Das ›Lokale Handlungskonzept gegen Rechtsextremismus und Rassismus im Kreis Herford‹ hat zum Ziel, bereits bestehende Aktivitäten gegen Rechts zu vernetzen, sie in ihren Ideen und Projekten zu unterstützen und weitere Möglichkeiten anzuregen, eine gemeinsame Basis gegen Rassismus und Rechtsextremismus als Rückhalt aller im Kreis Herford zu stärken. Als Fach- und Koordinierungsstelle des Landesprogramms ›NRWeltoffen‹ im Kreis Herford wollen wir bestehende Strategien, Aktionen und Projekte sowohl in der Zivilgesellschaft, als auch in den Institutionen zusammenbringen. Die Bandbreite der unterschiedlichen Akteur*innen wird auf unserer Webseite zunehmend sichtbar.

Wir begrüßen Menschen mit ihren Ideen, Projekten und Initiativen gegen Rechts und orientieren unsere Mithilfe an dem, was sie für ihre Arbeit brauchen. Wir möchten auch neue Interessierte ermutigen, sich gegen Rechts stark zu machen. Von Rassismus betroffenen Menschen soll möglichst schnell und unkompliziert Unterstützung vermittelt werden.

» Download Projektfolder (PDF 272 kb)

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