Programmheft Aktionswochen gegen Rassismus

Hier könnt ihr euch das Programmheft der Aktionswochen gegen Rassismus als PDF herunterladen

Programm

Die gedruckten Hefte liegen an unterschiedlichen Orten im Kreis Herford aus. Programmhefte zum weiterverteilen und auslegen können sehr gerne bei Arbeit und Leben in Herford abgeholt werden.

Bei Bedarf können wir auch welche verschicken.

Schreibt uns einfach an: post@gegenrechts.info

VERNETZUNG, VERANSTALTUNGEN UND BILDUNGSARBEIT

Rechtsextremismus und Rassismus begegnen allen Menschen im täglichen Leben, an unterschiedlichen Orten und in verschiedener Weise: Versteckt oder offen, auf der Straße, in Bildungseinrichtungen, auf der Arbeit, in der Politik oder beim Sport und in der Freizeit. Um das Bewusstsein für Diskriminierungen zu schärfen und sich erfolgreich dafür einzusetzen, dass sich das eigene und auch das Denken und Handeln anderer verändert, braucht es die Zusammenarbeit aller Menschen im Kreis mit ihren unterschiedlichen Blickwinkeln und Erfahrungen.

Viele Menschen im Kreis Herford engagieren sich für ein solidarisches Miteinander. Das ›Lokale Handlungskonzept gegen Rechtsextremismus und Rassismus im Kreis Herford‹ hat zum Ziel, bereits bestehende Aktivitäten gegen Rechts zu vernetzen, sie in ihren Ideen und Projekten zu unterstützen und weitere Möglichkeiten anzuregen, eine gemeinsame Basis gegen Rassismus und Rechtsextremismus als Rückhalt aller im Kreis Herford zu stärken. Als Fach- und Koordinierungsstelle des Landesprogramms ›NRWeltoffen‹ im Kreis Herford wollen wir bestehende Strategien, Aktionen und Projekte sowohl in der Zivilgesellschaft, als auch in den Institutionen zusammenbringen. Die Bandbreite der unterschiedlichen Akteur*innen wird auf unserer Webseite zunehmend sichtbar.

Wir begrüßen Menschen mit ihren Ideen, Projekten und Initiativen gegen Rechts und orientieren unsere Mithilfe an dem, was sie für ihre Arbeit brauchen. Wir möchten auch neue Interessierte ermutigen, sich gegen Rechts stark zu machen. Von Rassismus betroffenen Menschen soll möglichst schnell und unkompliziert Unterstützung vermittelt werden.

Wir unterstützen Menschen im Kreis Herford bei der Umsetzung von Bildungsveranstaltungen gegen Rechts finanziell und inhaltlich. Durch die Zusammenarbeit mit der ›Mobilen Beratung‹ unter gleicher Trägerschaft sind wir bestens an die lokalen etablierten Ansprechpartner*innen für inhaltliche Fragen von Vorträgen, Diskussionen, Fortbildungen und Veröffentlichungen angebunden.

Und am Ende steht ein Handlungskonzept, auf das sich alle engagierten Menschen im Kreis Herford beziehen können – ein Wegweiser zur Mobilisierung der demokratischen Zivilgesellschaft im Kreis Herford.

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Theateraufführung: Im Herzen ein Nest aus Stacheldraht

Schon in seiner polnischen Heimat in Ostgalizien wird der 15jährige Ferdi von den deutschen Besatzern zu Arbeiten beim Bau einer kriegswichtigen Bahnstrecke gezwungen. Mit knapp 16 Jahren wird er nach Deutschland deportiert: Zwangsarbeit auf einem Bauernhof im Amt Rehme (Ostwestfalen). Von Erinnerungen gequält, innerlich zerrissen und heimatlos ist er lange Zeit nicht fähig, über seine Erlebnisse zu sprechen.

Auf der Grundlage des Buches »Ich hatte nichts gegen Deutsche, nur gegen Faschisten. Die Lebensgeschichte des Ferdinand Matuszek« von Friedhelm Schäffer und Oliver Nickel inszenieren Michael Grunert (Spiel) und Regina Berges (Text und Regie) im Auftrag des Fördervereins der Dokumentationsstätte Stalag 326 Senne ein Theaterstück, das ein Leben hinter und zwischen sichtbaren und unsichtbaren Zäunen erzählt.

Hintergrund: In den Erzählungen über die Gräuel des Naziregimes wurden die Erfahrungen der Menschen, die als Zwangsarbeiter*innen verschleppt wurden, lange vernachlässigt. Es ist also an der Zeit, sich auch mit ihrem Schicksal zu befassen. Dem Zeitzeugen Ferdinand Matuszek war es wichtig, seine Geschichte zu erzählen, um gerade auch junge Menschen für das Leid, das Menschen einander antun können, zu sensibilisieren. Leider hat er das Erscheinen seines Buches nicht mehr erleben können.

Ferdinand Matuszek sagte von sich, er habe Glück gehabt im Leben. Eine Aussage, die sicher auch ein Mensch treffen könnte, der seine Flucht aus einem Kriegsgebiet lebend überstanden hat und jetzt in Europa ein neues Leben sucht.

Darsteller:  Michael Grunert
Text & Regie:  Regina Berges
Bühne/Ausstattung/Licht: Ralf Bensel, Marc Augustin
Ort: Olof-Palme-Gesamtschule Hiddenhausen (Pestalozzistraße 5 32120 Hiddenhausen)

Achtung! Der im Programmheft angegebene Ort in Kirchlengern ist nicht mehr aktuell.

Anfahrt

Zeit: 19 Uhr
Veranstalter*innen: Förderverein Gedenkstätte Stalag 326 Senne in Kooperation mit dem Theaterlabor Bielefeld
unterstützt durch das Kulturamt Bielefeld, gegenrechts.info, Landeszentrale für politische Bildung NRW , Arbeit und Leben im Kreis Herford DGB/VHS e.V. , Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW, Volksbank Bielefeld-Gütersloh eg , Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, Kreisverband Herford, NRWeltoffen, Demokratie leben

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Aktionswochen gegen Rassismus im Kreis Herford statt.

MELDUNGEN

Workshop für Ehrenamtliche am 23.6. fällt leider aus.

Liebe Interessierte,

der Workshop zu Alltagsrassismus im Café Miteinander in Hiddenhausen muss leider am Samstag, dem 23.6. ausfallen.

Wir freuen uns aber über alle Menschen, die sich für die Fortbildung eingesetzt haben, die Infrastrukturen hierfür sind gegeben. Der termin kann also bei weiterem Interesse und mehr Zulauf nachgeholt werden.

 

1.Aktionswochen gegen Rassismus: Programm steht!

Das Programmheft für die 1.Aktionstage gegen Rassismus im Kreis Herford ist online ab sofort hier zu finden.

Die Termine sind ebenso im Kalender dieser Seite einsehbar, mögliche Änderungen von einzelnen Veranstaltungen werden wir hier ankündigen.

Am 15.5. treffen wir uns um 18.30 im Verdihaus in Herford, um die letzten Planungen zu besprechen und die Programmhefte in Papierform zu verteilen.

Die Presse wurde dazu informiert. Die Pressemitteilung dazu findet sich hier.

Wir danken allen, die sich in den letzten Wochen für die Realisierung dieses Programmes im Juni eingesetzt haben und freuen uns schon sehr auf die abwechlsungreiche Zeit mit verschiedensten Veranstaltungen!

Zur Info:

Es gibt einige Workshops im Programm, zu denen wir eine verbindliche Anmeldung benötigen. Die Kontaktpersonen sind jeweils beim Programmpunkt mit angegeben.

Fachtag 11.06.2018 in Herford

Hier geht es zum ausführlichen Programm der Fachtagung am 11.6.2018, ausgerichtet im Kreishaus Herford.

Rückblick 3. Vernetzungstreffen am 22.03.2018

Thematischer Schwerpunkt des Vernetzungstreffens am 22.März war die Bedeutung von Beratungsstellen für Opfern rechter und rassistischer Gewalt. Dafür waren Mitarbeiter*innen der Beratungsstelle BackUp (Link einfügen) aus Dortmund eingeladen. BackUp wurde im November 2011 gegründet und ist als Beratungsstelle für Betroffene rechtsextremer und rassistischer Gewalt für die Regierungsbezirke Arnsberg, Detmold und Münster (und somit auch für den Kreis Herford) zuständig. Neben der konkreten Vorstellung der Arbeit der Beratungsstelle, den strukturellen Rahmenbedingungen, Handlungsgrundlagen und Zielen wurden auch die Folgen rechter und rassistischer Gewalt für die Betroffenen Menschen in dem Vortrag thematisiert. Diese Folgen betreffen sowohl eine gesellschaftliche und soziale Ebene als auch eine physische und psychische Ebene, welche sich unter anderem durch Posttraumatische Belastungsstörungen ausdrücken können.

In einem letzten Schritt wurde gemeinsam mit den Teilnehmer*innen des Treffens diskutiert, wie die wichtige Arbeit der Beratungsstelle auch im Kreis Herford besser verankert und bekannter gemacht werden kann.

Als zentrale Punkte wurden benannt:

  • die Zusammenarbeit zwischen Kooperationspartner*innen und Multiplikator*innen zu intensivieren
  • den Informations- und Erfahrungsaustausch zu stärken
  • die Bevölkerung für das Thema „rechtsextreme und rassistische Gewalt“ zu sensibilisieren
  • Angebote in Form von Workshops und Informationsveranstaltungen zu organisieren
  • Die Perspektiven der Betroffenen zu stärken

Auch berichteten die Teilnehmenden von konkreten Vorfällen rechter Gewalt im Kreis Herford und den Umgang mit den diesen Fällen.  

Abschließend wurde ein aktueller Stand zu den Aktionswochen gegen Rassismus im Kreis Herford im Juni 2018 gegeben, sowie Ideen für das nächste Vernetzungstreffen am 12. Juli gesammelt. Eine Einladung folgt.

3. Vernetzungstreffen zum Handlungskonzept am 22.03.2018

Im Rahmen des 3.Vernetzungstreffens zum Handlungskonzept wird es einen Input zur Bedeutung von Beratungsstellen für Opfer rechter und rassistischer Gewalt geben.

Eingeladen dazu sind Referent*innen von BackUp aus Dortmund.

Die Opferberatungsstelle stellt sich und ihre Arbeit vor. Anschließend daran wollen wir gemeinsam diskutieren, was im Kreis Herford für eine gelingende Betroffenen-Beratung bei rechter Gewalt benötigt wird. Die Referent*innen werden dazu Einblicke aus ihrer Arbeit aus Dortmund mit Zahlen zu Fällen rechter Gewalt im Kreis Herford erläutern.

Wir überlegen zusammen, welche Schritte es zur Sensibilisierung für Betroffenenperspektiven im Kreis Herford braucht.

Dazu sind wie auch bei den ersten beiden Treffen zum Handlungskonzept gegen Rechts im Kreis Herford aktive und interessierte Menschen aus Institutionen und Zivilgesellschaft herzlich eingeladen.

Veranstalter: Projekt NRWeltoffen - Lokales Handlungskonzept gegen Rechtsextremismus und Rassismus im Kreis Herford
Ort: Herford, Verdi Haus, Kreishausstr. 6a, 3.OG
Uhrzeit: 19.00 Uhr

Homepage gegenrechts.info geht ab dem 26.02. den Start!

Liebe Engagierte und Kolleg*innen im Kreis Herford,

im Rahmen des Projektes „gegenrechts.info“  vom Förderprojekt NRWeltoffen (Lokales Handlungskonzept gegen Rechtsextremismus und Rassismus im Kreis Herford) steht ab sofort eine Homepage zur Verfügung, auf der verschiedene Informationen, Anlaufstellen, Materialien und Termine der Arbeit gegen Rechts und Rassismus im Kreis gesammelt werden.

Die Seite soll der Vernetzung der unterschiedlichen Projekte und Institutionen dienen und insbesondere durch einen integrierten Terminkalender eine breite Bewerbung der vielen Veranstaltungen im Themenfeld ermöglichen.

Die Homepage ist unter der Adresse www.gegenrechts.info erreichbar und ab dem 26.02.2018 online.

Übersetzungen auf Englisch sind von der Startseite aus zu finden, es folgt auch eine Überstzung in leichte Sprache.

Wenn Sie/Ihr auf der Seite mit Ihrer/Eurer Institution/Gruppe/Örtlichkeit etc. auf der interaktiven Landkarte (orange Spalte auf Startseite) dabei sein wollen, schreiben Sie/schreibt uns an.

Dazu wäre es schön, wenn Sie/Ihr uns dazu eine Kurzbeschreibung (ca. 3 Sätze) und Kontaktdaten wie Homepage, Mail oder Telefonkontakt zukommen lasst.

Gibt es in Eurer Initiative oder Ihrer Institution schon Veranstaltungstermine zu Rassismus und Rechtsextremismus (und alles was sich daran anschließen lässt) für die kommende Zeit? Diese werden von uns eingepflegt.

Für Rückfragen zu der Homepage und des Projektes sind wir erreichbar unter

fon 05221.2757255 | post@gegenrechts.info

1. Aktionswochen zu Rassismus im Kreis Herford

Rechtsextremismus und Rassismus begegnen allen Menschen im täglichen Leben, an
unterschiedlichen Orten und in verschiedener Weise: Versteckt oder offen, auf der
Straße, in Bildungseinrichtungen, auf der Arbeit, in der Politik oder beim Sport und in
der Freizeit.
Um das Bewusstsein für Diskriminierungen zu schärfen und sich erfolgreich dafür einzusetzen, dass sich das eigene und auch das Denken und Handeln anderer verändert, braucht es die Zusammenarbeit aller Menschen im Kreis mit ihren unterschiedlichen Blickwinkeln und Erfahrungen.
Mit den Aktionswochen gegen Rassismus möchten wir eine große Bandbreite von
Veranstaltungen, Workshops, Vorträgen oder Konzerten an vielen verschiedenen Orten
im Kreis Herford bündeln und öffentlich machen. Die Aktionswochen bieten die
Möglichkeit, die vielen Facetten von Rassismus deutlich zu machen und in
unterschiedlichen Formaten Strategien der Auseinandersetzung damit zu zeigen und das Thema in den öffentlichen Diskurs zu bringen.
Um die Aktionswochen mit Leben zu füllen, benötigen wir Ihre_Eure Unterstützung!

 

Infos und Materialien zur Anmeldung finden sich hier.

2. Vernetzungstreffen zum Handlungskonzept fand am 25.01.2018 statt
2. Vernetzungstreffen

Am 25.01. fand im Haus unter den Linden in Herford das 2. Vernetzungstreffen zur Erstellung des Handlungskonzeptes im Kreis Herford gegen Rechts statt.

Es waren 27 Teilnehmer*innen da.

Zu Beginn des Treffens haben wir thematisiert, dass sich aufgrund einer Klage gegen den Träger im Rahmen des Einstellungsverfahren zum Projekt NRWeltofffen neue Herausforderungen ergeben haben.

Als Projekt zur Entwicklung eines Handlungskonzeptes im Themenbereich Rassismus nehmen wir diese Klage ernst und lassen die internen Auseinandersetzungen in die inhaltliche Ausrichtung des Projektes einfließen.

Während des Vernetzungs-Treffens wurde in Gruppen, bestehend aus Teilnehmenden aus Zivilgesellschaft und Institutionen, über die folgenden Fragen diskutiert und Ergebnisse festgehalten.

  1. Was bedeutet für Nachhaltigkeit gegen Rechts im Kreis Herford?
  2. Vernetzung und Stärkung gegen Rechts im Kreis Herford: Wie kann eine gelingende Vernetzung und Austausch untereinander gestaltet werden? Was braucht Ihr für Eure Arbeit?
  3. Inhaltliche Ausrichtung: Welche konkreten Themen sind wichtig für das Handlungskonzept?

Die Auswertung der Fragen fließt in die Konzeptionierung des Handlungskonzeptes mit ein.

Insgesamt sind noch 4 weitere Treffen geplant.

Am 22.3. folgt das 3. Vernetzungstreffen, welches als Input Backup, Beratung für Opfer rechtsextremer und rassistischer Gewalt, einlädt, um die Perspektive von Menschen, die von rassistischer Gewalt betroffen sind, mit in das Handlungskonzept einfließen zu lassen.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

1. Vernetzungstreffen für Engagierte gegen Rechts im Kreis Herford im Rahmen des Programms NRWeltoffen
Info-Tisch beim 1. Vernetzungstreffen

Am 21.10.2017 fand in Kooperation mit der Volkshochschule Herford das erste Vernetzungstreffen für Engagierte gegen Rechtsextremismus und Rassismus im Kreis Herford statt.
In diesem ersten Treffen im Rahmen des kommunalen Handlungskonzeptes gegen Rechtsextremismus und Rassismus wurden die Grundzüge des Projektes „gegenrechts.info“ im Kreis Herford vorgestellt und verschiedene Aktive aus dem Kreis Herford haben sich kennen gelernt. Dazu gab es einen inhaltlichen Input von Katharina Schitow aus der Universität Bielefeld mit anschließendem Austausch zu „Rassismuskritischen Perspektiven in der Auseinandersetzung mit Rechtsextremismus“.
Ziel des Treffens war das Kennenlernen der Teilnehmenden untereinander - dabei stellte sich heraus, dass viele der dort aktiven Menschen nichts von den jeweiligen Aktivitäten der anderen Teilnehmer*innen bekannt war und so erfolgte eine erste Bestandsaufnahme zu den Fragen:

Wo begegnet den Engagierten Rassismus und Rechtextremismus im Kreis Herford?
Welche erste Ideen, Wünsche und Fragen gibt es zu der Gestaltung des Handlungskonzeptes?

Es wurden verschiedene Bereiche wie extrem rechte und rechtspopulistische Parteien, Propaganda im Stadtbild, Gewalttaten aber auch Alltags- und institutioneller Rassismus genannt. Ein Bereich war ebenso das Aufkommen türkisch-nationalistischer Gruppen.
Zudem wurden Wünsche, Anregungen und Ideen für das Handlungskonzept aufgenommen. Hier wurde der Wunsch zur Vernetzung und Stärkung der Bündnisse gegen Rechts im Kreis Herford geäußert, sowie den Wunsch nach konkreter Unterstützung im Handeln gegen Rechtsextremismus und Rassismus als auch den Aufbau einer Materialsammlung zu den Themengebieten bei dem Hinweis zur inhaltlichen Ausrichtung, bestimmte Extremismustheorien abzulehnen (anschließend an den theoretischen Input zu Beginn der Veranstaltung).
Als wichtiger Punkt wurde benannt, Migrant*innenselbstorganisationen und Betroffene von Rassismus sollen in das Handlungskonzept eingebunden werden. Eine gesonderte Auswertung mit Themenbereichen, an denen konkret weiter gearbeitet werden soll, folgt beim 2. Vernetzungstreffen am 25.1.2018 von 19-21h. Für das kommende Treffen werden noch einmal alle möglichen zivilgesellschaften Akteur*innen sowie Institutionen des Kreises Herford eingeladen. Einladung mit Ort folgt.

Veranstaltungen und Bildungsarbeit gegen Rechts

Rechtsextremismus und Rassismus begegnen allen Menschen im täglichen Leben, an unterschiedlichen Orten und in verschiedener Weise: Versteckt oder offen, auf der Straße, in Bildungseinrichtungen, auf der Arbeit, in der Politik oder beim Sport und in der Freizeit. Um das Bewusstsein für Diskriminierungen zu schärfen und sich erfolgreich dafür einzusetzen, dass sich das eigene und auch das Denken und Handeln anderer verändert, braucht es die Zusammenarbeit aller Menschen im Kreis mit ihren unterschiedlichen Blickwinkeln und Erfahrungen.

Viele Menschen im Kreis Herford engagieren sich für ein solidarisches Miteinander. Das ›Lokale Handlungskonzept gegen Rechtsextremismus und Rassismus im Kreis Herford‹ hat zum Ziel, bereits bestehende Aktivitäten gegen Rechts zu vernetzen, sie in ihren Ideen und Projekten zu unterstützen und weitere Möglichkeiten anzuregen, eine gemeinsame Basis gegen Rassismus und Rechtsextremismus als Rückhalt aller im Kreis Herford zu stärken. Als Fach- und Koordinierungsstelle des Landesprogramms ›NRWeltoffen‹ im Kreis Herford wollen wir bestehende Strategien, Aktionen und Projekte sowohl in der Zivilgesellschaft, als auch in den Institutionen zusammenbringen. Die Bandbreite der unterschiedlichen Akteur*innen wird auf unserer Webseite zunehmend sichtbar.

Wir begrüßen Menschen mit ihren Ideen, Projekten und Initiativen gegen Rechts und orientieren unsere Mithilfe an dem, was sie für ihre Arbeit brauchen. Wir möchten auch neue Interessierte ermutigen, sich gegen Rechts stark zu machen. Von Rassismus betroffenen Menschen soll möglichst schnell und unkompliziert Unterstützung vermittelt werden.

» Download Projektfolder (PDF 272 kb)

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