TERMINE

Disclaimer: Die Terminrubrik ist eine Plattform für kreisweite Aktionen und Veranstaltungen zu den Themenbereichen Rassismus und Rechtsextremismus und ihren Facetten. Die Fachstelle NRWeltoffen stellt die Termine ein, ist jedoch nicht gleichzusetzen als Veranstalterin. Gern können wir auch zugesendete Termine einstellen unter post@gegenrechts.info

27.05.2026

AKTIONSWOCHEN 2026: VORTRAG

KRIEGSGEFANGENE IM AMTSBEZIRK VLOTHO

Mittwoch, 27.05.2026 | 18:00-20:00 Uhr | Friedensforum an der Autobahnkirche Exter Alter Schulweg 4 32602 Vlotho

Die Spur des Kriegsgefangenen 6205 aus dem Stalag 326 bei Stukenbrock: Der Kriegsgefangene Aleksander Kusnezow flieht am 5. August 1943 bei Waldarbeiten im Teutoburger Wald aus dem Kriegsgefangenenlager Stukenbrock. Er schlägt sich auf seiner Flucht immer bis nach Valdorf durch, bis er dort entdeckt, verhaftet und abgeführt wird. Von da an verliert sich jede Spur von ihm. Seine zufällig von einem Sondengänger in einem Waldstück in Valdorf gefundene Erkennungsmarke bringt uns sein Schicksal heute etwas näher.

Fremdarbeiter und Kriegsgefangene im Amt Vlotho: 480 Zwangsarbeiter aus Polen, Sowjetunion, Ukraine, Frankreich und Holland mussten auf Bauernhöfen und Fabriken KRIEGSGEFANGENE IM AMTSBEZIRK VLOTHO im Amtsbezirk Vlotho laut Meldeliste von Dezember 1944 arbeiten. Gewaltsam wurden durch die Nationalsozialisten Menschen verschleppt und deren beste Lebensjahre ruiniert. Rassismus und Menschenverachtung wurden damals durch eine rechte Diktatur in die Tat umgesetzt.

 

Referent*in: August-Wilhelm König, Exter Dorf Aktiv e.V.

Zielgruppe: An alle, die Rassismus ablehnen und für Zusammenhalt und eine offene, demokratische Gesellschaft kämpfen.

Veranstalter*in: Geschichtswerkstatt Exter, Exter-Dorf aktiv e.V.

Veranstaltungsort: Friedensforum an der Autobahnkirche Exter Alter Schulweg 4 32602 Vlotho

Kontakt: a-w.koenig@t-online.de

AKTIONSWOCHEN 2026: VORTRAG

SORGENKIND MIT ‚ZUCKER IM ARSCH‘?

Mittwoch, 27.05.2026 | 17:30-19:00 Uhr | HudL Unter den Linden 12 32052 Herford

Durch die UN-Behindertenrechtskonvention ist deutlich geworden: Um Menschenrechte von Menschen mit Behinderungen umzusetzen, müssen Anspruchsrechte gewährt werden. Im aktuellen gesellschaftlichen Diskurs rückt das jedoch wieder in weite Ferne: Menschen mit Behinderungen werden als Kostenfaktor thematisiert, Unterstützungsleistungen werden als unnötiger Luxus und damit als verzichtbar gerahmt, hinsichtlich medizinischer Versorgungsengpässe wird die nachrangige Behandlung von Menschen mit Behinderungen diskutiert. Solche Menschenrechtsbedrohungen kommen nicht nur von rechts, sondern auch unmittelbar aus der Mitte der Gesellschaft. In unserem Vortrag klären wir den Zusammenhang von Demokratie und Inklusion, geben einen historischen Abriss über die  Entwicklung des Menschenrechtsdiskurses hinsichtlich Menschen mit Behinderungen und thematisieren die träge Umsetzungspraxis hinsichtlich daraus entstehender Forderungen. Im Anschluss wollen wir gemeinsam diskutieren: Und warum fällt es der Gesellschaft so leicht, diese Gruppe wieder aus dem Adressat* innenkreis der Menschenrechte auszuschließen? Warum fällt es der Gesellschaft so schwer, Unterstützungsleistungen von Menschen mit Behinderungen als menschenrechtliche Anspruchsrechte anzuerkennen?

Referent*in: Malin Butschkau,

Zielgruppe: Interessierte Bürger*innen sowie Fachkräfte mit und ohne Behinderung

Veranstalter*in: Kompetenzzentrum Selbstbestimmt Leben OWL

Veranstaltungsort: HudL Unter den Linden 12 32052 Herford

Anmeldung: Bitte melden Sie Bedarfe zur Barrierefreiheit (z. B. Gebärdensprachdolmetschung) bis zum 03.05.2026 bei der Anmeldung an

Kontakt: m.butschkau@ksl-owl.de

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Arbeit und Leben im Kreis Herford DGB/VHS e.V.
Projekt NRWeltoffen
Kreishausstr. 6
32051 Herford
05221.275725-4/-5
post@gegenrechts.info

Erhan Kara
Bildungsreferent
05221.275725-4

Ann-Christin Kleinert
Bildungsreferentin
05221.275725-5