Oktober 2019

Vortrag

Errungenschaften Afrikas

Errungenschaften Afrikas

Für viele Menschen ist es überraschend, wenn bemerkenswerte Errungenschaften und positive Besonderheiten in Geschichte und Gegenwart dem afrikanischen Kontinent zugeschrieben werden. Jenseits des in der Bevölkerung und in den Medien vorherrschenden Afrika-Bildes (Katastrophen - Krankheiten -  Kriege) gilt es zur Kenntnis zu nehmen, dass Afrika auch vor der Kolonisierung eine bemerkenswerte Geschichte hatte: Entwickelte  Metropolen, interregionaler Handel, die Schrift als Kommunikationsmittel, landwirtschaftliche Erfolge bei der Züchtung von Pflanzen und dem Halten von Tieren u.a.m. Überraschende Informationen und Geschichten sollen im Verbund mit attraktiven Materialien und Medien dabei helfen, ein anderes Afrika-Bild zu entwickeln, das die aktuellen Probleme nicht negiert, aber den Horizont weiter spannt als es weithin der Fall ist. Wir wollen die Anstöße zu einem anderen "framing" in Bezug auf Afrika in die Schulen, in die Jugend- und Erwachsenenbildung bringen, begleitet durch Fortbildungsmaßnahmen in verschiedenen Bundesländern. Damit wollen wir zu einer Dekonstruktion eines inferioren Afrika-Bildes beitragen, das auch heute noch genutzt wird, um Abhängigkeiten und Ausbeutung zu rechtfertigen.

Referent: Keith Hamaimbo

Für weitere Infomationen steht dir das HudL unter der Nummer 05221/189 1011 zur Verfügung.

Netzwerktreffen

Netzwerken gegen Rassismus im Kreis Herford: Die Fachstelle lädt ein

Wir laden alle interessierten und engagierten Menschen des Kreises Herford ein,

um für die gemeinsame Arbeit von zivilgesellschaftlichen Initiativen und die Beteiligung der Institutionen gegen Rassismus und Rechtsextremismus im Kreis Herford in 2019 zu werben!

Alle, die sich im Kreis Herford gegen Rechts engagieren wollen und sich über aktuelles aus dem Kreis informieren wollen oder Ideen haben, die sie mit anderen teilen möchten, sind herzlich eingeladen zu kommen.

Am Donnerstag, 10.10.2019 treffen wir uns ab 19 Uhr in der Villa Bünde (Kaiser-Wilhelm Straße 2).

Alle Menschen, die Ideen zu Projekten und Veranstaltungen gegen Rassismus und Ausgrenzung haben, sind herzlich willkommen. Auf dem Treffen sollen auch die inhaltlichen Aktionen für das kommende Jahr diskutiert werden.

 

Wir bitten um kurze Anmeldung bis zum 07.10.2019 unter post@gegenrechts.info.

Gedenkstättenfahrt

Gedenkstättenfahrt Havelsee (Brandenburg)

ACHTUNG: Anmeldefrist verlängert auf den 29.09.2019!

 

Gedenkstättenfahrt in den Herbstferien 2019

Geschichte(n) von Zugehörigkeit und Anderssein. Ein historisch-politisches Jugendseminar für Menschen ab 16-27 J. in Fohrde (Havelsee), Brandenburg.

Vom 14. bis 18.10.2019 geht es während der Herbstferien nach Havelsee in Brandenburg. Vor Ort sind wir mit Vollverpflegung in der Villa Fohrde untergebracht. Diese ist direkt an der Havel gelegen. Es gibt Kanus sowie Fahrräder vor Ort, mit einem schönen Außengelände und Feuerstelle sowie Tischtennis und Kicker.

 

Welche unterschiedlichen Lebenserfahrungen machen wir? Welche haben unsere Großeltern gemacht?

Was waren die Patient*innenmorde der Nationalsozialisten? Wie wurde nach 1945 mit dieser Geschichte umgegangen?

Bei einem Besuch in der Gedenkstätte „Opfer der Euthanasie-Morde“ in Brandenburg an der Havel setzen wir uns damit auseinander, welche Verfolgung Menschen erlebt haben, die als „behindert“, „psychisch krank“ oder „asozial“ bezeichnet wurden.

Wir wollen darüber hinaus dann über Ausgrenzungserfahrungen im Alltag sprechen: Wo fühle ich mich zugehörig und wo nicht? Was hat Diskriminierung mit mir zu tun?

Dazu wollen wir verschiedene Strategien gegen Ausgrenzung ausprobieren und über unsere Vorstellungen von Normalität, Zugehörigkeit und Differenz gemeinsam sprechen und nachdenken.

Während der Woche haben wir in der Villa Fohrde Zeit, uns folgende Fragen gemeinsam zu stellen: Was bedeutet diese Geschichte von Ausgrenzung und Verfolgung heute für uns? Wie möchten wir unser Zusammenleben in einer demokratischen Gesellschaft gestalten?

 

Anmeldung bis zum 29.09.2019 unter post@gegenrechts.info

Infos zur Unterbringung und Umgebung der Villa Fohrde gibt es unter: https://www.villa-fohrde.de

Infos zur Gedenkstätte: https://www.brandenburg-euthanasie-sbg.de/

■ HERBSTFERIEN, 14.10.-18.10.2019

■ FÜR MENSCHEN ab 16 bis 27 Jahre

■ TEILNAHMEBETRAG 75 € (inkl. Unterkunft, Verpflegung und Fahrtkosten, ANMELDUNG BIS 29.9.2019 (Plätze begrenzt)

 

Ausstellungseröffnung

erfasst, verfolgt, vernichtet - 28.10. bis 29.10.2019

 

Ausstellungseröffnung um 18h,

Foyer des Kreishauses, Amtshausstraße 2, Herford.

Filmvorführung

"Hassjünger" - Felix Benneckenstein

In einer komplexen Welt fallen einfache Antworten auf fruchtbaren Boden. Pegida, Salafisten, AFD, Reichsbürger, IS-Anhänger, Die Identitären, die wahre Religion - sie alle haben eines gemeinsam: Ein Dogma, das Andersdenkende abwertet und die eigene Ideologie zur absoluten Wahrheit erhebt. Aber warum radikalisieren sich immer mehr Menschen? Was ist so anziehend an extremistischen Weltbildern? Wie wird man zum Extremist?

Ein Ex-Salafist und ein Ex-Neo-Nazi stellen sich in dieser Dokumentation ihrer Vergangenheit. Dominic Schmitz und Felix Benneckenstein waren jahrelang gefangen in einer Ideologie. Sie haben ihr komplettes Leben und sich selbst dafür aufgegeben. Sie waren Extremisten: Zwei Jugendliche, die in der Pubertät zu Fanatikern wurden. In völlig unterschiedlichen Gruppierungen, und doch so ähnlich in der Biographie. Anhand ihrer Erfahrungsberichte stellt der Film eine der wohl brennendsten Frage unserer Zeit: Warum werden Menschen radikal?

Die Dokumentation über die alltägliche Realität extremistischer Jugendlicher versucht nicht anzuprangern, sondern zu verstehen. Welche Gründe führen dazu, dass junge Menschen sich extremen Ideologien anschließen? Welche Mechanismen greifen? Wie entsteht der Hass?
Hinter einer Radikalisierung steht immer ein Ursachengeflecht - der Film setzt genau hier an: Bei den persönlichen, emotionalen Umständen, die zwei Menschen auf den Irrweg führten. Noch heute werden beide bedroht. Trotzdem lassen sie sich davon nicht einschüchtern: Sie sprechen offen und unverhüllt über ihre individuellen Geschichten: Für die eigene Aufarbeitung. Um andere zu warnen. Und weil diese Geschichten ihr Leben sind.

Der Film verfolgt die zwei Lebensgeschichten beispielhaft. Dafür reiste das Team an insgesamt 35 Drehorte in der ganzen Bundesrepublik und sammelte in mehr als dreißig Drehtagen Filmmaterial. Insgesamt 27 Personen waren an dem Projekt beteiligt.

Eine Veranstaltung der VHS Löhne in Kooperation mit den Kinder- und Jugendeinrichtungen der Stadt Löhne und dem Löhner Bündnis "Gemeinsam für Vielfalt" an.

entgeltfrei

ohne Anmeldung

Beginn: 19.30h

"Hassjünger" ist der Diplomfilm der Regisseure Julia Knopp und Maximilian Damm - entstanden an der Filmakademie Baden-Württemberg in Koproduktion mit dem SWR.

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