Disclaimer: Die Terminrubrik ist eine Plattform für kreisweite Aktionen und Veranstaltungen zu den Themenbereichen Rassismus und Rechtsextremismus und ihren Facetten. Die Fachstelle NRWeltoffen stellt die Termine ein, ist jedoch nicht gleichzusetzen als Veranstalterin. Gern können wir auch zugesendete Termine einstellen unter post@gegenrechts.info

Februar 2024

Demonstration

Gemeinsam gegen rechts – für Toleranz und Vielfalt

Vlotho schließt sich den bundesweiten Protesten gegen Rechtsextremismus, völkisches Denken und Verschwörungsmythen an und tritt für Toleranz, Vielfalt und Verteidigung der Demokratie ein: Am Freitag, 2. Februar, findet eine Demonstration auf dem Sommerfelder Platz statt. Beginn ist um 14.30 Uhr.

Das „Vlothoer Bündnis gegen das Collegium Humanum – für Toleranz und Vielfalt“ ruft zur Demo mit Kundgebung auf. Mehrere hundert Personen unabhängig von Alter, Beruf oder Herkunft werden erwartet. Plakate, Spruchbänder und Trillerpfeifen sind willkommen. Der Aufruf richtet sich auch an die sonst schweigende Mehrheit.

Hintergrund ist das Erstarken rechtsextremen Gedankengutes in Deutschland. Das Treffen von AfD-Mitgliedern mit Rechtsextremen, bei dem es um die massenhafte Deportation von Millionen Menschen mit Migrationshintergrund ging, habe das Fass endgültig zum Überlaufen gebracht. Das Vlothoer Bündnis: „Wir wollen am 2. Februar mitten in unserer Stadt ein deutliches Bekenntnis für Toleranz und Vielfalt ablegen. Rechtsextremes Gedankengut hat in Vlotho wie überall in Deutschland keinen Platz. Es geht nun darum, unsere Demokratie zu stärken und vehement für eine offene, tolerante und vielfältige Gesellschaft einzutreten.“

Geplant sind verschiedenste Redebeiträge. Die Dirty Chucks begleiten die Kundgebung mit Musik.

Rundgang

zu "NS-Täterorten" in Bünde

Sonntag, 4. Februar, 11 Uhr in Bünde

Es war das „Geständnis“ einer Zeitzeugin das die Grundlage für diesen von Stadtführer und „Jabbelpott“ Jörg Militzer konzipierten Rundgang bildete. Als 14jähriges „BDM-Mädel“ hatte die betagte Bünderin in der Zeit des Nationalsozialismus ihrer eigenen Mutter mit einer Anzeige gedroht. Das vermeintliche „Vergehen“ der Mutter bestand dabei einzig aus dem (damals verbotenen) Grüßen der Nachbarin jüdischen Glaubens. Militzer drängte sich dabei die Frage auf, wie konnte es soweit kommen, dass selbst Kinder bereit waren ihre eigenen Eltern der Justiz zu übergeben.

Entstanden ist daraus ein Konzept das sich wahrscheinlich auf jede Stadt im damaligen deutschen Reich herunterbrechen ließe. Die aufgespürten „Täterorte“ finden sich überall, denn dabei handelt es sich nicht etwa um die Stätten spektakulärer körperlicher Gewalt, sondern um jene eher stillen Örtlichkeiten, die der ideologischen Täterschaft dienten. Schließlich verstand es das NS-Regime in nahezu jedem Bereich des öffentlichen Lebens auf die Menschen Einfluss zu nehmen, was sich gerade bei den Jüngeren dann unweigerlich auch im privaten Umfeld fortsetzte.

Traditionell rund um den 30. Januar, dem Tag der sogenannten „Machtergreifung“ durch die Ernennung Adolf Hiltlers zum Reichskanzler, aber aktuell mehr noch vor dem Hintergrund der derzeitigen Entwicklungen, von Militzer angeboten, zeigt dieser kommentierte Spaziergang die Strukturen auf, die die Geschehnisse der Nationalsozialistischen Diktatur erst ermöglichten und auch nun wieder weltweit in ähnlichen Systemen zu beobachten sind.

Sowohl in Bünde (um 11:00 Uhr) als auch in Herford (um 15:00 Uhr) lädt Militzer am Sonntag, dem 4. Februar zu den jeweils lokalen „Täterorten“ ein. Zwingend erforderliche Reservierungen dafür werden ab sofort unter 05223 6530230 oder info@jabbelpott.de entgegengenommen.

Rundgang

zu "NS-Täterorten" in Herford

Sonntag, 4. Februar, 15 Uhr in Herford

Es war das „Geständnis“ einer Zeitzeugin das die Grundlage für diesen von Stadtführer und „Jabbelpott“ Jörg Militzer konzipierten Rundgang bildete. Als 14jähriges „BDM-Mädel“ hatte die betagte Bünderin in der Zeit des Nationalsozialismus ihrer eigenen Mutter mit einer Anzeige gedroht. Das vermeintliche „Vergehen“ der Mutter bestand dabei einzig aus dem (damals verbotenen) Grüßen der Nachbarin jüdischen Glaubens. Militzer drängte sich dabei die Frage auf, wie konnte es soweit kommen, dass selbst Kinder bereit waren ihre eigenen Eltern der Justiz zu übergeben.

Entstanden ist daraus ein Konzept das sich wahrscheinlich auf jede Stadt im damaligen deutschen Reich herunterbrechen ließe. Die aufgespürten „Täterorte“ finden sich überall, denn dabei handelt es sich nicht etwa um die Stätten spektakulärer körperlicher Gewalt, sondern um jene eher stillen Örtlichkeiten, die der ideologischen Täterschaft dienten. Schließlich verstand es das NS-Regime in nahezu jedem Bereich des öffentlichen Lebens auf die Menschen Einfluss zu nehmen, was sich gerade bei den Jüngeren dann unweigerlich auch im privaten Umfeld fortsetzte.

Traditionell rund um den 30. Januar, dem Tag der sogenannten „Machtergreifung“ durch die Ernennung Adolf Hiltlers zum Reichskanzler, aber aktuell mehr noch vor dem Hintergrund der derzeitigen Entwicklungen, von Militzer angeboten, zeigt dieser kommentierte Spaziergang die Strukturen auf, die die Geschehnisse der Nationalsozialistischen Diktatur erst ermöglichten und auch nun wieder weltweit in ähnlichen Systemen zu beobachten sind.

Sowohl in Bünde (um 11:00 Uhr) als auch in Herford (um 15:00 Uhr) lädt Militzer am Sonntag, dem 4. Februar zu den jeweils lokalen „Täterorten“ ein. Zwingend erforderliche Reservierungen dafür werden ab sofort unter 05223 6530230 oder info@jabbelpott.de entgegengenommen.

Lesung

Töchter der Sonne - Kêçen Rojê mit von Claudia Ruhs und Sebra Xaltî

Die Gräueltaten des IS im Nord-Irak sind durch den Bundestag als Genozid anerkannt. Das Erdbeben mit Tausenden von Toten und den aktuellen Angriffen der türkischen Truppen in Nord-Syrien sind im Fokus der deutschen Öffentlichkeit.

Auf die Kinoleinwand projizierte Gemälde eines êzîdischen Malers illustrieren die Lesung über Leben und Kultur der Minderheit der Êzîden eindrucksvoll. Geflüchtete Frauen schildern den Überfall durch den IS und ihren Kampf ums Überleben danach. Ihre Fluchterlebnisse sind universell. Erste Eindrücke bei der Ankunft in Deutschland machen uns nachdenklich.

https://www.toechter-der-sonne.de/doc/video/toechter-der-sonne-short.mp4

Datum: 06.02.2024

Zeit: 19:00 - 21:00

Ort: Alter Wartesaal Bünder Str. 7 32584 Löhne

Tel: 05732 9681386

 

Demonstration

"Schulter an Schulter gegen Faschismus"

Demonstration in Herford am 10.2.2024, 13 Uhr Bahnhof Herford.

Schulter an Schulter gegen Faschismus!

Alle gegen rechts. Solidarität statt Spaltung. Soziale Gerechtigkeit statt Hetze.

Über zwei Millionen Menschen sind bundesweit auf die Straße gegangen, um gegen die stärker werdende Gefahr von rechts zu protestieren. Dabei ist nicht erst seit der correctiv Recherche über Pläne zur Massendeportation von Migrant*innen klar, dass diese Gesellschaft einen Rechtsruck erlebt. Frühere Forderungen der AfD nach mehr Abschiebungen, schärferen Asylgesetzen und weitere sind inzwischen salonfähig und bis in die Bundesregierung verbreitet.

Als Bündnis gegen Rechts im Kreis Herford vertreten wir Gewerkschaften, Parteien, Jugendorganisationen und weitere Initiativen. Wir sehen die Antwort im Kampf gegen Faschismus nicht in der Übernahme von AfD-Positionen, sondern im Gegenteil. Wir setzen dem eine Gesellschaft der Solidarität und sozialen Gerechtigkeit entgegen.

Am 10. Februar gehen wir noch einmal gemeinsam auf die Straße.
Wir machen klar:
Wir rücken keinen Millimeter nach rechts.
Die Antwort auf die Krisen unserer Zeit liegt in der Solidarität!
Soziale Gerechtigkeit statt Spaltung!

Schließt euch an!

 

Demoroute:

Bahnhof Herford - Alter Markt - Bahnhof Herford

Redebeiträge: Zübeyde Polat / Yekmal; Tobias Reher / AK Asyl; Wolf Müller / Geflüchtetenbegleitgruppe; Sarab Aclan / DGB OWL; Zeydan Bulgan / Geflüchteter

 

Demonstration

Enger zusammen gegen Rechts. Alle gegen Faschismus

Ausstellungseröffnung

ToleranzRäume in Enger

Kreisweites Netzwerktreffen

Um Anmeldung für die Teilnahme am Netzwerktreffen sowie der Ausstellung "Annem işçi – Wer näht die roten Fahnen?" im Marta Herford wird gebeten: https://www.gegenrechts.info/anmeldung.html

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