12.05.2019

Theater und Ausstellung

Theaterstück „IM HERZEN EIN NEST AUS STACHELDRAHT“

Theaterstück
„IM HERZEN EIN NEST AUS STACHELDRAHT“
&
Ausstellung
„ZWANGSARBEIT IM RAUM HERFORD“

Datum: 12.05.2019
Ort: Gemeindehaus Dreyen
Veranstalter: Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde Enger
& una terra e.V. Enger

Im Herzen ein Nest aus Stacheldraht
Aus dem Leben eines polnischen Zwangsarbeiters
Ein Solotheaterstück von Michael Grunert (Spiel) und Regina Berges (Text und Regie).
Auf der Grundlage des Buches "Ich hatte nichts gegen Deutsche, nur gegen Faschisten. Die
Lebensgeschichte des Ferdinand Matuszek" von Friedhelm Schäffer und Oliver Nickel
inszenierten Michael Grunert und Regina Berges im Auftrag des Fördervereins der
Dokumentationsstätte Stalag 326 VI K Senne ein Theaterstück, welches ein Leben hinter und
zwischen sichtbaren und unsichtbaren Zäunen erzählt.
Zum Inhalt: Schon in seiner polnischen Heimat in Ostgalizien wird der 15jährige Ferdi von
den deutschen Besatzern zu Arbeiten beim Bau einer kriegswichtigen Bahnstrecke
gezwungen. Mit knapp 16 Jahren wird er nach Deutschland deportiert: Zwangsarbeit auf
einem Bauernhof im Amt Rehme (Ostwestfalen). Von Erinnerungen gequält, innerlich
zerrissen und heimatlos ist er lange Zeit nicht fähig, über seine Erlebnisse zu sprechen. Eine
Erfahrung, die er mit vielen jungen Menschen, die im heutigen Europa unfreiwillig ein neues
Zuhause suchen, auf vielfältige Weise teilt.
Unter Mitwirkung durch das Theaterlabor Bielefeld e.V. Im Rahmen des Projektes
„Stadtflucht“. Das Projekt „Stadtflucht“ will Stadt und Land mittels der Kultur verbinden. Dazu
„flieht“ das Ensemble des Theaterlabors aus der Stadt in ländlich geprägte Regionen in OWL
und sucht sich dort Arbeit – Kulturarbeit. Die STADTFLUCHT-Projekte werden gefördert aus
dem Programm „Regionale Kulturpolitik“ des Landes Nordrhein-Westfalen. Produziert vom
Förderverein der Gedenkstätte Stalag 326 Senne.
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Ausstellung
Zwangsarbeit im Raum Herford
Die Ausstellung bewahrt das Erinnern, präsentiert neue Ergebnisse und Quellen zur
örtlichen Zwangsarbeit und ist ein Beitrag zur Aussöhnung mit den Opfern. Die Ausstellung
konzentriert sich auf das Schicksal der Kriegsgefangenen und der zivilen Arbeitskräfte, die
mit Versprechungen, vor allem aber mit Zwang und brutaler Gewalt zur Arbeit im Reich
rekrutiert wurden. Die historischen Spuren, die das Schicksal dieser Menschen im Raum
Herford hinterlassen hat, werden untersucht.
In Kooperation mit dem Kuratorium Erinnern Forschen Gedenken e.V.
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Einlass & Ausstellung: 18:00h
Vortrag & Einführung in die Ausstellung: 18:30h
Beginn Theaterstück: 19:00h
Eintritt: Spende auf freiwilliger Basis
Adresse: Gemeindehaus Dreyen, Dreyer Ecke 3, 32130 Enger
Weitere Infos: www.theaterlabor.de

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