November 2020

Wander-Ausstellung in Spenge endet

Stolen Memory

„Stolen Memory“ ist eine Kampagne der Arolsen Archives (International Center on Nazi Persecution) zur Rückgabe persönlicher Gegenstände von ehemaligen KZ-Häftlingen an ihre Angehörigen.

Teil dieser Kampagne ist eine multimediale Wanderausstellung. Diese wird in einem Zeitraum von zwei Jahren an 20 verschiedenen Orten innerhalb Deutschlands zu sehen sein.

Vom 23. Oktober bis zum 04. November 2020 ist sie zu Gast in Spenge in der Immanuel-Kant-Straße (Parkplatz neben dem DRK Ortsverein).

 

Vorabinformationen erhalten Sie unter www.stolenmemory.org.

 

Für Rückfragen stehen wir Ihnen sehr gerne unter Tel. 05732 - 94 95 55 zur Verfügung.

 Wir freuen uns über Ihr Kommen und verbleiben mit herzlichen Grüßen

Die Kolleg*innen der Migrationsfachdienste AWO, Caritasverband, DRK, Diakonisches Werk

Konzert - ABGESAGT UND VERSCHOBEN

Mir gejen zusamen - VALERIYA SHISHKOVA & „Di Vanderer“. Jiddische Lieder & Klezmer

Samstag 7. November 2020 19.00 Uhr - WIRD VERSCHOBEN!

Synagoge Herford

Komturstr. 21

32052 Herford

Eintritt frei (eine Spende wird erbeten)

 

Wir bitten wegen beschränkter Teilnehmer*innenzahl

um Anmeldung unter:

05221 189257 oder info@zellentrakt.de und um Einhaltung der vorgeschriebenen Hygienebedingungen.

 

Valeriya Shishkova gilt als eine der deutschlandweit überzeugendsten Interpretin jiddischer Lieder. Die zahlreichen Konzertgastspiele von Bremen bis München brachten ihr in den vergangenen Jahren große Anerkennung in Deutschland, aber auch in der internationalen Szene: sie ist Preisträgerin bei 3. International Jewish Music Competition in Amsterdam. Und das liegt an der besonderen Persönlichkeit der Sängerin, die Wärme, Empathie und innige Anteilnahme zu verschenken weiß.

Für dieses Programm hat Shishkova, die seit 2003 das Publikum mit jiddischen Liedern begeistert, wieder die Lieder ausgewählt, die sie selbst emotional berühren. Und weil ihre eigenen Interpretationen so ganz auf den persönlichen Charakter der Lieder aufbauen, strahlen sie auch eine so berührende Emotionalität aus. Mit ihrer schönen, wandlungsfähigen Stimme und durch ihre so persönliche, Art zu singen, teilt Shishkova ihre reiche Gefühlswelt und Freundlichkeit, den großen Reichtum ihrer Seele mit ihrem Publikum. Die beiden Instrumente von „Di Vanderer“– Klavier und Klarinette – mit ihrem Naturklang verstärken und unterstützen ihren Auftritt.

In Ihrem fröhlichem, gefühlstarkem Konzertprogramm setzen sie die Suche nach Neuem in schon vergessenem Altem fort, in Lieder der vergangenen Jahrhunderte finden sie Parallel zu heutigem Tag und in moderner jiddischen Kultur – Vertiefung und Entwicklung der osteuropäischen jüdischen Traditionen, in denen Lebensfreude und Humor, ungekünstelte Offenbarung und helle Melancholie so dicht beieinander liegen. Zu ihrem Repertoire gehören auch eigene Kompositionen nach Gedichten moderner jüdischen Autoren.

VALERIYA SHISHKOVA Gesang

SERGEY TREMBITSKIY Klavier, Flöte

GENNADIY NEPOMNJASCHIY Klarinette

Veranstaltende:

Kuratorium Erinnern Forschen Gedenken e.V. in Kooperation mit der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Herford e.V., der Jüdischen Gemeinde Herford-Detmold und der evangelischen Erwachsenenarbeit im Kirchenkreis Herford.

Kontakt: Kuratorium Erinnern Forschen Gedenken e.V.

Gedenkstätte Zellentrakt 05221/ 189 257

Gedenkveranstaltung - Abgesagt: ALTERNATIVE BETEILIGUNG SIEHE ANKÜNDIGUNGSTEXT

"Wenn ich tot bin, wird mein Name schweben eine kleine Weile ob der Welt... "(Gertrud Kolmar, aus „Die Sinnende“)

 

Liebe Mitglieder und Freunde des Kuratoriums Erinnern Forschen Gedenken e.V.,

 

aufgrund der neuen Corona-Schutzverordnung von Bund und Land NRW müssen wir die Gedenkveranstaltung zur Reichspogromnacht in Herford leider absagen.

 

Gerade nach dem Anschlag auf die Synagoge in Halle vor einem Jahr und den zunehmenden antisemitischen Angriffen, die auch in NRW für die Synagogen verschärfte Sicherheitsbedingungen zur Folge haben, wäre ein Gedenken in der Synagoge ein wichtiges Zeichen der Solidarität gewesen.

 

Anstelle des gemeinsamen Gedenkens würden wir uns wünschen, dass Sie am Zaun der Herforder Synagoge zum 9. November eine Rose, einen Text oder ein anderes Zeichen Ihres persönlichen Gedenkens anbringen würden. So können wir gemeinsam ein Zeichen setzen!

 

Zur Erinnerung an die damaligen Geschehnisse stellen wir Ihnen – auch zum Einsatz für Bildungsarbeit – eine Materialsammlung zur freien Verfügung.

 

Nicht zu vergessen ist dabei, dass das angeordnete Pogrom am 9. November 1938 zugleich der Beginn der weiter verschärften Maßnahmen war, die schließlich im Massenmord an den europäischen Juden mündeten.

 

Im Rahmen der

Gedenkveranstaltung zur Reichspogromnacht

erinnern wir an die Dichterin Gertrud Kolmar, ihren Cousin, den Philosophen Walter Benjamin und die

Herforder Opfer des Holocaust

 

am Montag, dem 9. November 2020

um 19:00 Uhr

in der Synagoge Herford

Komturstr. 21

32052 Herford

 

Gedenkworte

 

Prof. Matitjahu Kellig

(Vorsitzender der jüdischen Gemeinde Herford-Detmold)

 

Tim Kähler

(Bürgermeister der Stadt Herford)

 

Gisela Küster

(Vorsitzende des Kuratoriums)

 

 

Renée Claudine Bredt, Helga Kohne und Michael Girke

geben einen Einblick in Leben, Denken, Handeln und das literarische Werk Gertrud Kolmars und Walter Benjamins

 

Musik: Bettina Lupp, Harfe

 

Wir bitten wegen beschränkter Teilnehmer*innenzahl um Anmeldung unter:

05221 189257 oder info@zellentrakt.de

und um Einhaltung der vorgeschriebenen Hygienebedingungen.

 

Wir danken der jüdischen Gemeinde Herford–Detmold für die Bereitstellung des Raumes.

 

Veranstaltende: Kuratorium Erinnern Forschen Gedenken

Planspiel - ABGESAGT

#un_gerecht

WICHTIG: Leider fällt diese geplante Aktion im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Heute ist nicht Weimar" aus. Ein Nachholtermin steht noch nicht fest, diesen kündigen wir hier gerne an.

 

Planspiel: #un_gerecht
– Ein Experiment


Jugendliche ab 16 Jahren werden eingeladen
an diesem „Experiment“ teilzunehmen.
Was ist ungerecht und in welchen
Bereichen des gesellschaftlichen Zusammenlebens
gibt es Ungerechtigkeit? Wie
gestalte ich mehr Gerechtigkeit im Land,
sodass ein gemeinsames und tolerantes
Miteinander gefördert wird. Wo hört aber
auch Toleranz auf? Welche Werte sind für
eine Gesellschaft wichtig? Wie kann Demokratie
gut und sinnvoll gestaltet werden?
In diesem „Experiment“ setzen sich die Teilnehmenden
mit diesen und anderen Fragen auseinander.
Die Teilnehmenden entwickeln und beschließen gemeinsam
Gesetze, die für mehr Zufriedenheit und Gerechtigkeit
im Land sorgen sollen. Eine verantwortungsvolle Aufgabe,
die geschafft werden will. Ein gut funktionierendes
Gesellschaftssystem wäre das Ergebnis dieses demokratischen
Prozesses. Ist das zu schaffen? Mit dieser Frage
beschäftigen wir uns nach dem „Experiment“. Welche
Erkenntnisse hat und das „Experiment“ geliefert?
Das Planspiel #un_gerecht – Ein Experiment wurde von
ABA dem Verband für handlungsorientierte Pädagogik
gemeinsam mit dem Spielpädagogen Ralf Brinkhoff entwickelt
und durch das Land NRW gefördert.

Ralf Brinkhoff
Samstag, 14.11.2020, 10:00 - 14:00 Uhr
Jugendzentrum Riff, Werretalhalle, 2. UG
entgeltfrei | mit Anmeldung vhs@loehne.de, 05732.100-588 + 587
Kursnummer: 11104C

Lesung und Konzert - FÄLLT AUS

Esther Bejarano und Microphone Mafia

Leider fällt die Veranstaltung aus! Nachholtermine werden wir hier im Kalender bekannt geben!

Seminar- ABGESAGT

Stammtischkämpfer*innen Seminar

WICHTIG: Leider fällt diese geplante Aktion im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Heute ist nicht Weimar" aus. Ein Nachholtermin steht noch nicht fest, diesen kündigen wir hier gerne an.

Stammtischkämpfer*innen Seminar


In den Nachrichten sieht mensch häufig, wie wieder irgendwer etwas Menschenfeindliches sagt, fordert oder twittert. Doch nicht nur im Fernsehen oder im Internet sind menschenfeindliche Einstellungen ein Problem. Es betrifft uns alle und kommt auch in allen Instanzen unserer Gesellschaft vor: von sexistischen Gesetzen, über rassistische Kostüme beim Karneval, hin zu dummen Sprüchen auf dem Schulhof oder einem „das wird man ja noch sagen dürfen“.
Aus diesen Gründen wollen wir uns zusammensetzen und austauschen, Aussagen bewusst unter die Lupe nehmen, analysieren und entkräften. Wir lernen gemeinsam, gegen solche Äußerungen vorzugehen und lernen Handlungsoptionen und Strategien kennen. Wir geben euch Tipps und Tricks mit, um noch besser für eine offene, tolerante und solidarische Welt einzustehen.

Björn Wunderwaldt in Koop. mit den SJD Die Falken
Samstag, 21.11.2020, 10:00 - 16:00 Uhr
Jugendzentrum Riff, Werretalhalle, 2. UG
entgeltfrei | mit Anmeldung vhs@loehne.de, 05732.100-588 + 587

Kursnummer: 11104D

Netzwerktreffen - ONLINE

Solidarisch gegen Rassismus und Rechtsextremismus im Kreis Herford - auch online weiter vernetzt bleiben!

Mit dem neuen Beschluss des 02.11.2020 können wir unsere offene Veranstaltung zum Netzwerktreffen nicht ohne weiteres stattfinden lassen.

Wir möchten Euch und Sie jedoch herzlich dazu einladen, sich mit uns online auszutauschen. Das Engagement der Zivilgesellschaft und in den Institutionen gegen Rassismus und Rechtsextremismus darf auch in dieser schwierigen gesellschaftlichen Situation nicht aufhören - denn Menschen mit Diskriminierungserfahrungen trifft die Krise noch einmal ganz anders.

In diesem letzten Netzwerktreffen im Jahr wollen wir noch einmal zurückschauen - welche Herausforderungen haben das Engagement in diesem Jahr beeinflusst und wie kann es im kommenden Jahr weiter gehen?

Wir bitten um kurze Anmeldung unter post@gegenrechts.info

die Anmeldedaten versenden wir dann im Anschluss.

Beginn: 19h

TERMINE

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