Mai 2019

Vortrag

Das Ezidentum für Anfänger*innen

Vortrag

EU - Kriegsmacht oder Friedensmacht" mit Kathrin Vogler

Kathrin Vogler ist friedenspolitische Sprecherin der Partei DIE LINKE, langjährige DFG-VK Aktive auf Bundesebene

 

Die Veranstaltung beginnt um 18.00 Uhr (vorgezogen, damit Menschen ebenfalls die Veranstaltung im Flafla besuchen können!!),

HudL Herford, Vortrag und Diskussion

 

Veranstaltende:

Deutsche Friedensgesellschaft - Vereinigte Kriegsdienstgegner*innen

Regionalgruppe Ostwestfalen-Lippe

DFG-VK OWL

Vortrag

„DIE BRAUNE WELLE“ – die (extreme) Rechte in Europa im Aufschwung

Am Abend des 26. Mai 2019 wird das Europaparlament neu gewählt. Die Prognosen sagen einen weiteren Aufstieg extrem rechter und nationalistischer Parteien voraus.

Sie alle setzen auf das Feindbild EU um in das EU-Parlament zu kommen.

Doch gibt es Unterschiede zwischen den verschiedenen rechten Parteien.

Die einen bevorzugen das neue antimuslimische Feindbild.

Die Antisemiten von Gestern wollen plötzlich das christlich-jüdische Abendland verteidigen. Die Anderen setzen eher auf die traditionellen antisemitischen und antiziganistischen Feindbilder. Die einen stehen in einer unverhohlen faschistischen Tradition, während die anderen einen modernisierten Rechtspopulismus jenseits von altrechten Wurzeln präsentieren.

Wo liegen die Gemeinsamkeiten dieser unterschiedlichen rechten Parteien, wo die Unterschiede und an welchen Punkten arbeiten sie zusammen? Welche Bündnisse werden gerade geschmiedet? Gibt es so etwas wie ein gemeinsames Programm?

Wie sieht das Europawahlprogramm der rechtspopulistischen AfD in Deutschland aus?

Diese Fragen sollen in einem Vortrag mit anschließender Diskussion erläutert und beantwortet werden.

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Lucius Teidelbaum ist freier Journalist, Publizist und Rechercheur zum Thema extreme Rechte und anliegende Grauzonen. Von ihm erschienen u.a. im Unrast-Verlag insgesamt vier Bücher, jeweils zu den Themen „Braunzone Bundeswehr. `Rechtsum´ in der Männertruppe“ (2012), „Obdachlosenhass und Sozialdarwinismus“ (2013), „PEGIDA. Die neue deutschnationale Welle auf der Straße“ (2016) und „Die christliche Rechte in Deutschland“ (2018).

 

Veranstaltet wird der Vortrag von der Fachstelle NRWeltoffen in Kooperation mit dem Bündnis Gegen Rechts in Herford

Ort: Flafla Herford

Uhrzeit: 20h

Gedenktag

Gedenktag zur Bücherverbrennung am 10. Mai 1933

19:30 Uhr Elsbach-Haus, Goebenstr. 3 – 7, 32052 Herford

Einführung: Helga Kohne

Lesung zum 150. Geburtstag von Else Lasker-Schüler: Dirk Strehl

Musik von verbrannten und verfolgten Musikern: Ensemble der NWD-Herford

Eintritt frei, um eine Spende wird gebeten

Ansprechpartner: Christoph Laue (Kuratorium Erinnern Forschen Gedenken)

Theater und Ausstellung

Theaterstück „IM HERZEN EIN NEST AUS STACHELDRAHT“

Theaterstück
„IM HERZEN EIN NEST AUS STACHELDRAHT“
&
Ausstellung
„ZWANGSARBEIT IM RAUM HERFORD“

Datum: 12.05.2019
Ort: Gemeindehaus Dreyen
Veranstalter: Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde Enger
& una terra e.V. Enger

Im Herzen ein Nest aus Stacheldraht
Aus dem Leben eines polnischen Zwangsarbeiters
Ein Solotheaterstück von Michael Grunert (Spiel) und Regina Berges (Text und Regie).
Auf der Grundlage des Buches "Ich hatte nichts gegen Deutsche, nur gegen Faschisten. Die
Lebensgeschichte des Ferdinand Matuszek" von Friedhelm Schäffer und Oliver Nickel
inszenierten Michael Grunert und Regina Berges im Auftrag des Fördervereins der
Dokumentationsstätte Stalag 326 VI K Senne ein Theaterstück, welches ein Leben hinter und
zwischen sichtbaren und unsichtbaren Zäunen erzählt.
Zum Inhalt: Schon in seiner polnischen Heimat in Ostgalizien wird der 15jährige Ferdi von
den deutschen Besatzern zu Arbeiten beim Bau einer kriegswichtigen Bahnstrecke
gezwungen. Mit knapp 16 Jahren wird er nach Deutschland deportiert: Zwangsarbeit auf
einem Bauernhof im Amt Rehme (Ostwestfalen). Von Erinnerungen gequält, innerlich
zerrissen und heimatlos ist er lange Zeit nicht fähig, über seine Erlebnisse zu sprechen. Eine
Erfahrung, die er mit vielen jungen Menschen, die im heutigen Europa unfreiwillig ein neues
Zuhause suchen, auf vielfältige Weise teilt.
Unter Mitwirkung durch das Theaterlabor Bielefeld e.V. Im Rahmen des Projektes
„Stadtflucht“. Das Projekt „Stadtflucht“ will Stadt und Land mittels der Kultur verbinden. Dazu
„flieht“ das Ensemble des Theaterlabors aus der Stadt in ländlich geprägte Regionen in OWL
und sucht sich dort Arbeit – Kulturarbeit. Die STADTFLUCHT-Projekte werden gefördert aus
dem Programm „Regionale Kulturpolitik“ des Landes Nordrhein-Westfalen. Produziert vom
Förderverein der Gedenkstätte Stalag 326 Senne.
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Ausstellung
Zwangsarbeit im Raum Herford
Die Ausstellung bewahrt das Erinnern, präsentiert neue Ergebnisse und Quellen zur
örtlichen Zwangsarbeit und ist ein Beitrag zur Aussöhnung mit den Opfern. Die Ausstellung
konzentriert sich auf das Schicksal der Kriegsgefangenen und der zivilen Arbeitskräfte, die
mit Versprechungen, vor allem aber mit Zwang und brutaler Gewalt zur Arbeit im Reich
rekrutiert wurden. Die historischen Spuren, die das Schicksal dieser Menschen im Raum
Herford hinterlassen hat, werden untersucht.
In Kooperation mit dem Kuratorium Erinnern Forschen Gedenken e.V.
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Einlass & Ausstellung: 18:00h
Vortrag & Einführung in die Ausstellung: 18:30h
Beginn Theaterstück: 19:00h
Eintritt: Spende auf freiwilliger Basis
Adresse: Gemeindehaus Dreyen, Dreyer Ecke 3, 32130 Enger
Weitere Infos: www.theaterlabor.de

Lesung

Heimat – Eine Besichtigung des Grauens

Ein Anti-Heimatabend von und mit Thomas Ebermann und Thorsten Mense

Mit ihr wird für Zahnpasta und Banken geworben, der Trachtenhandel erzielt Umsatzrekorde und das provinzielle Kostüm enthemmt seine Träger/innen. Ein »Volks-Rock´n´Roller« füllt große Arenen mit jungem Publikum, die Bild-Zeitung ehrt sie mit einer kostenlosen Sonderausgabe, die Qualitätsmedien mit Features und Debatten-Serien. Zeitschriften, die das richtige Anlegen von Rosenbeeten lehren, sind der Renner auf dem Medienmarkt.

Grüne plakatieren ihr zur Ehre, Sozialdemokraten melden ältere Besitzansprüche an, und beneiden die Christdemokraten um die Idee mit dem Ministerium. Nazis verkünden, die Liebe zur ihr sei kein Verbrechen, und wer sie nicht liebe, sei aus ihr zu entfernen. Linke kontern knallhart: ihre Liebe zu Region und Gebietskörperschaft sei noch viel tiefer, echter und unverbrüchlicher.

Die staatlichen Programme zur Förderung solcher Gefühle sind satt budgetiert, und je trostloser das Kaff, desto hymnischer hat der Song zu sein, der seinen Liebreiz besingt. Der deutsche Pop folgt diesem Credo, unsubventioniert und in Privatinitiative. Hauptsache es wird gefühlt. Und das heißt immer: Allem zersetzenden Denken und kritischer Reflexion wird die Stirn geboten.

So fühlt man sich schonmal wie ein Baum, also tief verwurzelt und unumtopfbar, weil sonst Psyche und Identität Schaden erlitten. Manche schnuppern auch an Bratwürsten und behaupten, dann spürten sie Heimat. Vor allem rein und unbefleckt soll sie sein, von ihren Männern beschützt und verteidigt.

Im Namen von Idyll, Harmonie, Tradition, Brauchtum, Familie und weiterer Höllen wird gegen die Fremden und das Fremde zu Felde gezogen. Was man bereits ohne Meinungsforschung erkennen konnte, wurde mittlerweile auch empirisch belegt: Je mehr Heimatliebe, desto ausgeprägter die rassistische Gesinnung.

Unbeeindruckt davon, stets dem Konstruktiven verpflichtet, bastelt die Zivilgesellschaft an ,alternativen‘ Heimatbegriffen. Und wo noch ein Restwissen oder eine Ahnung vorhanden ist, über die Geschichte dieses rechten Kampfbegriffs, der oft nur ein anderes Wort für ,Blut und Boden‘ war, zitiert man das letzte Wort aus »Prinzip Hoffnung« des marxistischen Philosophen Ernst Bloch: »Heimat« – und verschafft sich so gutes Gewissen.

Das und vieles mehr – das Absurde und das Gefährliche – wird an diesem Abend auf Bühne und Leinwand besichtigt und vorgeführt, nachgespielt und kommentiert, analysiert und in die Tonne getreten. Stets parteiisch auf der Seite der historischen und zukünftigen Opfer der Heimat.

FRANK SPILKER (Die Sterne) trägt eine brauchtumsfremde Komposition bei – sein Song möge Heimatfeinde in Bewegung und Heimatfreunde zum Erstarren bringen.

Wer das für Nestbeschmutzung hält, versteht uns richtig.

Ein Anti-Heimatabend von und mit
Thomas Ebermann und Thorsten Mense
Künstlerische Mitarbeit:
Florian Thamer und Peter Bremme

Ort: Flafla Herford

Uhrzeit: 19 Uhr

 

öffentliche Friedhofsführung

Rundgang über den jüdischen Friedhof in Vlotho

Die Mendel-Grundmann-Gesellschaft lädt am Samstag, den 18.05. 2019 um 15 Uhr ein, an der ersten öffentlichen Führung über den Vlothoer jüdischen Friedhof teilzunehmen.

Es folgen in 2019 noch weitere öffentliche Rundgänge zum jüdischen Leben in Vlotho sowie weitere Veranstaltungen.

Pastor Ralf Steiner ist ansprechbar bei Fragen dazu.

Telefon: Pastor Steiner 05228 960181

Vortrag

Zeugen Jehovas im KZ Wewelsburg

Zeugen Jehovas im KZ Wewelsburg

Im Fokus des Vortrags steht die Verfolgung der ›Zeugen
Jehovas‹, damals auch »Ernste Bibelforscher« genannt,
zur Zeit des Nationalsozialismus. Sie sind eine
Glaubensgemeinschaft, die in der nahen Erwartung
des »Reiches Gottes auf Erden« lebt. Sie wollten sich
weltlichen Führern nicht unterordnen und verweigerten
beispielsweise den Hitler-Gruß. Daher verfolgten
und inhaftierten die Nationalsozialisten sie.

19:30 Uhr Elsbach-Haus, Goebenstr. 3 – 7, 32052 Herford

Vortrag von Kirsten John-Stucke (Leiterin des Kreismuseums und der Gedenkstätte Wewelsburg)

Eintritt frei, um eine Spende wird gebeten

http://zellentrakt.de/

Die Veranstaltung ist Teil der Aktionswochen gegen Rassismus im Kreis Herford.

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