21.06.2020

Workshop 2-tägig - VERSCHOBEN

Herford, Nationalsozialismus und gesellschaftliche Perspektiven

VERSCHOBEN  - INFOS ZUM NEUEN TERMIN FOLGEN, KONTAKTDATEN S.U.

 

Die sogenannte »Mitte-Studie« der Friedrich Ebert Stiftung erforscht seit 2006 rechtsextreme Einstellungen in der deutschen Gesellschaft. Kürzlich wurde nun veröffentlicht, dass eine stärkere Neigung zu rechtspopulistischen Äußerungen sowie eine vermehrte Abwertung von Asylsuchenden und Muslimen wahrzunehmen ist. In der Bilanz berichten die Forschenden von einer Spaltung der Gesellschaft.
Dies zum Anlass nehmend, soll der Workshop anhand einer geschichtlichen Auseinandersetzung vermitteln, wie schnell das kostbare Gut »Demokratie« verloren gehen kann. Es wird der Frage nachgegangen, was sich aus der Vergangenheit lernen lässt, und reflektiert werden, wie im Kreis Herford ein Umgang mit den Themen Erinnerung und Nationalsozialismus stattfindet.
Anschließend sollen (pädagogische) und teils digitale Methoden und Tools diskutiert werden, um einen Ausblick zu entwickeln, was eine Gesellschaft (und Pädagogik) heute braucht, um rechten Tendenzen und Menschenfeindlichkeit entgegen zu wirken.


Referent*in: Monika Olewnik & Stephanie Warmbold, Bildungsreferentinnen der Stätte der Begegnung e.V.
Ort: HudL, Unter den Linden 12, 32052 Herford, barrierefrei
Zeit: Samstag 9 - 16.45 Uhr + Sonntag 9 - 13.45 Uhr
Anmeldung: bis 1.6.2020 an monika.olewnik@staette.de
Veranstalter*in: Stätte der Begegnung e.V.

Der Workshop findet im Rahmen der Aktionswochen gegen Rassismus im Kreis Herford statt.

TERMINE

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